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Einfach gut leben!

Mit 5 am Tag zum urbanen Gärtner

Die Kampagne 5 am Tag zeigt Ihnen, wie Sie mit Schaufel und Harke mehr für eine gesunde Ernährung tun können.

Einfach gut leben!

Passend für jede Saison

Egal, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Wir verraten Ihnen, was gerade Saison hat.

Einfach gut leben!

Praktische Tipps

Mit Hilfe unserer praktischen Expertentipps werden Sie bald selbst zum Garten-Profi.

Lockerheit tut dem Boden gut

Die Qualität des Bodens lässt sich nicht immer beeinflussen. Doch auch durch clevere Bodenbearbeitung können Sie positiv auf das Wachstum Ihrer Pflanzen einwirken.

Regel Nr. 1: der Boden muss locker sein. Durch Auflockern mit Grubber oder Hacke geben Sie den Wurzeln sicheren Halt und sorgen für eine gute Durchlüftung, besonders wenn der Boden durch Regen oder zu starkes Gießen verdichtet und fest ist.

Gut durchlüftet und leicht zu bearbeiten sind leichte, sandige Böden. Sie sind aber auch wasserdurchlässig und Nährstoffe, ohnehin nicht zahlreich vorhanden, werden nach einer Düngung schnell wieder ausgewaschen. Verhindern können Sie dies durch Untermischen von Kompost, Humus oder Gesteinsmehl. Das senkt die Wasserdurchlässigkeit - und auch die Verdunstung.

Schwere Böden mit einem hohen Ton- und Lehmanteil können viel Wasser aufnehmen, das allerdings am Boden haftet und den Pflanzen nur zu einem geringen Teil zur Verfügung steht. Schnell entsteht Staunässe. Hier kann ein wenig Sand Wunder wirken. Einfach mit einer Harke aufgetragen, sinkt er langsam in den Boden ein und macht ihn durchlässiger.

Im Frühjahr sollten Sie den Boden mit einer langfristig wirkenden Gabe organischen Düngers versorgen. Einen Nährstoffnachschlag im Sommer benötigen nur Pflanzen, die viele oder große Früchte tragen.

Es ist Erntezeit in Großbeeren!

Es ist so weit: Die Grundschüler der Ottfried-Preußler Schule Großbeeren konnten vor kurzem gemeinsam mit ihrer Lehrerin auf dem Gelände der LAGF Großbeeren ihre ersten selbst gesäten und selbst gepflanzten Kohlrabi ernten! Ganz stolz holten die Kinder das Gemüse aus der Erde und gossen und jäteten bei dieser Gelegenheit das Beet. Nach dem ersten großen Erfolg freuen sie sich schon auf die restliche Ernte.

Wir freuen uns mit den Junggärtnern und bedanken uns für die schönen Bilder!

 

Bärlauch - heimlicher Star mit frischer Würze

Seit einiger Zeit avanciert er zum heimlichen Star unter den Kräutern: Bärlauch. Bereits mit den ersten Frühlingsboten hält er Einzug in unsere Küchen und hat Saison nur bis zur Blüte im Mai - vielleicht macht ihn gerade das so beliebt.

Bärlauch duftet intensiv nach Knoblauch, schmeckt scharf und frisch zugleich. Deshalb gehören ein Kräuterquark mit reichlich Bärlauch oder ein Butterbrot mit kleingehackten Blättern zu den leckersten Frühjahrserlebnissen. Doch probieren Sie ihn auch in einer Suppe oder als Pesto. Knödel oder Gnocchi macht er würzig und außerdem wunderschön grün. Verbraucht man die Blätter nicht sofort, halten sie sich in einem aufgeblasenen und verschlossenen Beutel im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 2 Wochen frisch.

Wer Bärlauch nicht auf dem Wochenmarkt kaufen möchte, kann ihn gut auf der Fensterbank oder im Garten ziehen. Ein schattiges und feuchtes Plätzchen genügt ihm, und er vermehrt sich schnell selbst. Am besten entwickelt er sich, wenn Sie pro Pflanze jeweils nur ein Blatt ernten, am besten unten vom Stiel.

Wenn Sie die jungen Blätter beim Spaziergang auf feuchten Wiesen oder in Laubwäldern sammeln möchten, heißt es „Immer der Nase nach“. Denn sein Duft verrät ihn, noch ehe man die Pflanze mit den Augen wahrnimmt. Ein Rubbeltest kann daher helfen, Verwechslungen mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen auszuschließen. Zudem besitzen die Blätter von Maiglöckchen und Herbstzeitlose im Unterschied zum Bärlauch keinen Stiel.