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Einfach gut leben!

Mit 5 am Tag zum urbanen Gärtner

Die Kampagne 5 am Tag zeigt Ihnen, wie Sie mit Schaufel und Harke mehr für eine gesunde Ernährung tun können.

Einfach gut leben!

Passend für jede Saison

Egal, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Wir verraten Ihnen, was gerade Saison hat.

Einfach gut leben!

Praktische Tipps

Mit Hilfe unserer praktischen Expertentipps werden Sie bald selbst zum Garten-Profi.

Flaschenkürbis einmal anders

Halloween ist noch lange nicht in Sicht und dennoch rollt bereits die Kürbiswelle. Und natürlich bietet der Kürbis weit mehr als leckere Suppe oder dekorativen Schmuck. Ein Flaschenkürbis beispielsweise kann zu einer originellen Nisthilfe für Vögel umfunktioniert werden.

Wie das geht? Zunächst muss der Kürbis richtig trocken sein. Das erfordert einige Wochen oder Monate Geduld – also am besten gleich mit dem Trocknen beginnen. Trocken ist der Kürbis, wenn die Samen im Inneren der Frucht beim Schütteln rasseln. Dann bohrt man in die Unterseite des Kürbisses einige Löcher, damit ggf. eindringendes Regenwasser abfließen kann. In die obere Hälfte des Kürbisbauches wird ein Eingangsloch für unsere gefiederten Freunde von ca. 3 cm Durchmesser gebohrt. Mit einem Messer oder Draht kann nun der Inhalt des Kürbisses herausgenommen werden.

Die Außenseite des Kürbisses und das Eingangsloch können nun mit Schleifpapier vorsichtig abgeschliffen oder mit einem Pinsel lustig bemalt werden.

Zum Schluss werden noch zwei kleine Löcher in den oberen Teil der Kürbisflasche gebohrt, durch die man Draht oder Schnur zum Befestigen der Nisthilfe zieht und zusammenknotet. Schon kann das Schmuckstück in 2 m Höhe katzensicher aufgehängt werden. Ganz ideal ist es, wenn das Eingangsloch vom Wind abgewandt ist. Und dann heißt es nur noch warten, bis im Frühjahr eine quirlige Meise oder ein niedlicher Zaunkönig das neue Heim bezieht.

Hamburg greift zur Harke

Die 5 am Tag-Initiative Initiative „Pflanz‘ dir dein Schulbrot“ sorgt nun für grüne Farbtupfer auf den Schulhöfen 50 ausgewählter Hamburger Schulen. Von Blankenese über Stellingen bis Poppenbüttel werden in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) „5 am Tag-Beete“ angelegt.

Gestartet wurde mit einem Workshop, auf dem die teilnehmenden Schulen viele Tipps zum richtigen Anlegen des Beetes erhielten und ganz praktisch schon einmal die Schaufel schwangen. Damit die Beete fleißig gepflegt werden können, gab‘s passendes Werkzeug nämlich gratis dazu. Ein Unterrichtsordner mit Pflanzanleitungen, Gartenkalendern und weiteren spannenden Materialien rund um das „5 am Tag-Beet“ fehlt ebenfalls nicht. So kann nichts mehr schief gehen!

 

Die Königin des Herbstes

Die Birne ist eine echte Dame von Welt. Schon in der Antike wurde sie hoch geschätzt und im 17. Jahrhundert avancierte sie geradezu zur Modefrucht bei Hofe. 2014 ist sie die Frucht des Jahres. Und doch steht sie im Schatten des Apfels - völlig zu Unrecht.

Die Vorzüge der Birne? Sie ist süßer und zarter als der Apfel. Wenig Fruchtsäure macht sie für viele Menschen verträglicher, und ein hoher Gehalt an Ballaststoffen sättigt schnell. Das macht die Frucht mit den typischen Kurven nicht nur zum Blickfang in jedem Obstkorb, sondern als Snack zwischendurch zum idealen Schokolade-Ersatz.

Überhaupt besticht sie durch schlichte Eleganz: für den Klassiker „Birne Helene“ braucht es nicht mehr als gekochte Birne und Schokoladensoße. Auch ein Birnenkompott oder Birnen-Chutney gelingt fast ohne Zucker. Als typische Herbstfrucht harmoniert die Birne prima mit herzhaften Salaten oder Käse und bildet halbiert und mit Preiselbeeren gefüllt eine beliebte Beilage zu Wild. Und in der norddeutschen Küche ist auch das frühere Arme-Leute-Essen Birnen-Bohnen-Speck heute wieder in.

Leider ist die Birne auch eine Diva – sie reift schnell nach und muss gut behütet werden. Beim Kauf sollte sie auf Fingerdruck nur leicht nachgeben. Größere Vorräte lagern am besten dunklen und kühl, z. B. im Gemüsefach im Kühlschrank.

Und die Nashi-Birne? Dass sie mehr Apfel als Birne sei, gehört ins Reich der Märchen. Sie ist die asiatische Schwester unserer europäischen Birnen, etwas milder und weniger süß, dafür richtig knackig.