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Einfach gut leben!

Mit 5 am Tag zum urbanen Gärtner

Die Kampagne 5 am Tag zeigt Ihnen, wie Sie mit Schaufel und Harke mehr für eine gesunde Ernährung tun können.

Einfach gut leben!

Passend für jede Saison

Egal, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Wir verraten Ihnen, was gerade Saison hat.

Einfach gut leben!

Praktische Tipps

Mit Hilfe unserer praktischen Expertentipps werden Sie bald selbst zum Garten-Profi.

Ein Herz für Insekten

Ein gesunder Garten ist auch Heimat zahlreicher Tiere. Fressen und gefressen werden – dieses Gesetz der Natur erhält dabei das natürliche Gleichgewicht. Insekten wie Florfliegen, Schwebfliegen oder Marienkäfer ernähren sich von Blattläusen und anderen Schädlingen und helfen so beim biologischen Pflanzenschutz. Fast unsichtbar, aber sehr wirksam sorgen sie für schädlingsfreie Pflanzen, ohne zu spritzen, denn z. B. die Larve eines Marienkäfers vertilgt 60-70 Blattläuse pro Tag. Und Wildbienen bestäuben Obstbäume und andere Pflanzen: Auberginen, Gurken, Möhren, Melonen oder Zucchini.

Leider macht unser Ordnungssinn im Garten es den kleinen Nützlingen schwer, einen Unterschlupf unter Laubresten, Strauchschnitt usw. zu finden.

Einen guten Ausgleich schaffen so genannte Insektenhotels. Sie bieten jeder Menge Insekten einen geeigneten Brutplatz und sind ein Blickfang im Garten oder auf dem Balkon. In kleiner Ausführung bekommen Sie es im Gartenmarkt – oder Sie bauen es einfach selbst. Dazu füllen Sie ein Grundgerüst aus Holz mit vielen unterschiedlichen "Abteilungen" aus gelochten Baumscheiben, Lochziegeln, Zweigen, Bambus, Zapfen und Stroh. Vor Niederschlägen schützt ein kleines Dach.

Steht oder hängt Ihr Insektenhotel dann möglichst vollsonnig und geschützt vor Wind und Regen, können Ihre Kids am besten beobachten, wie sich die kleinen Nützlinge in ihrem Heim tummeln.

Hamburg greift zur Harke

Die 5 am Tag-Initiative Initiative „Pflanz‘ dir dein Schulbrot“ sorgt nun für grüne Farbtupfer auf den Schulhöfen 50 ausgewählter Hamburger Schulen. Von Blankenese über Stellingen bis Poppenbüttel werden in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) „5 am Tag-Beete“ angelegt.

Gestartet wurde mit einem Workshop, auf dem die teilnehmenden Schulen viele Tipps zum richtigen Anlegen des Beetes erhielten und ganz praktisch schon einmal die Schaufel schwangen. Damit die Beete fleißig gepflegt werden können, gab‘s passendes Werkzeug nämlich gratis dazu. Ein Unterrichtsordner mit Pflanzanleitungen, Gartenkalendern und weiteren spannenden Materialien rund um das „5 am Tag-Beet“ fehlt ebenfalls nicht. So kann nichts mehr schief gehen!

 

Süße Versuchung aus dem Gemüsebeet: Zuckererbsen

Ihre Kinder sind Gemüsemuffel? Dann ist es höchste Zeit für Zuckererbsen! Denn gerade Kinder lieben den süßen Geschmack der grünen Kügelchen, der den Erbsen auch ihren Namen gibt. So besonders zart sind sie, weil sie bereits vor der Reife geerntet werden – gerade wenn sich die Schatten der kleinen Erbsen in den Schoten abzeichnen.

Für die Zubereitung gilt: Weniger ist mehr. Denn essen lässt sich die gesamte Hülse inklusive der Samen in einem, und frisch geerntet ist sie roh sehr lecker. Beim Kauf auf dem Wochenmarkt sollten die Schoten beim Aneinanderreiben leicht quietschen – die beste Frischegarantie. Denn schnell beginnt der Gaumenkitzel zu verblassen. Um länger etwas davon zu haben, können Sie die Schoten auch blanchieren und einfrieren. Sie sollten nur die Fäden an den Seiten der Schoten entfernen, denn die sind oft schwer zu kauen. Ihre volle Süße entfalten Zuckerschoten gegart. Kurz blanchiert und in Butter geschwenkt, sind sie einfach köstlich.

Hobbygärtner können die frostempfindlichen Schoten von Ende April bis Anfang Juli an einem sonnigen Platz in sandhaltiger Erde 4-5 cm tief aussäen, am besten einen Tag in Wasser vorgequellt. Mit Erde bedecken, leicht andrücken und bewässern - fertig. Inzwischen werden auch Zuckererbsen speziell für die Topfhaltung auf dem Balkon angeboten. Ab einer Wuchshöhe von ca. 10 cm benötigen einige Sorten eine Rankhilfe aus Holzstäbchen oder Drahtgeflecht. Regelmäßig gegossen heißt es nach 3-4 Monaten dann: Ab in den Mund!